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Beschreibung und Datenquellen

„Biosphärenreservate sind einheitlich zu schützende und zu entwickelnde Gebiete, die

  1. großräumig und für bestimmte Landschaftstypen charakteristisch sind,
  2. in wesentlichen Teilen ihres Gebiets die Voraussetzungen eines Naturschutzgebiets, im Übrigen überwiegend eines Landschaftsschutzgebiets erfüllen,
  3. vornehmlich der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung einer durch hergebrachte vielfältige Nutzung geprägten Landschaft und der darin historisch gewachsenen Arten- und Biotopvielfalt, einschließlich Wild- und früherer Kulturformen wirtschaftlich genutzter oder nutzbarer Tier- und Pflanzenarten, dienen und
  4. beispielhaft der Entwicklung und Erprobung von die Naturgüter besonders schonenden Wirtschaftsweisen dienen.“

– § 25 Abs. 1 BNatSchG.

Datensatz: © Bundesamt für Naturschutz (2015)

Naturschutzgebiete sind „rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen

  1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,
  2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder
  3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit erforderlich ist.

Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebiets oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten. Soweit es der Schutzzweck erlaubt, können Naturschutzgebiete der Allgemeinheit zugänglich [sein].“

– § 23 BNatSchG.

Weiterführende Informationen (Bundesamt für Naturschutz)
Datensatz: © Bundesamt für Naturschutz (2015)

In diesen rechtsverbindlich festgesetzten Gebieten ist nach §§ 5 Abs. 1 und 26 BNatSchG ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich,

  1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, einschließlich des Schutzes von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,
  2. wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder der besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft oder
  3. wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung.

In Landschaftsschutzgebieten sind Handlungen verboten, die den Charakter des Gebiets verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen. Dabei ist für die Erhaltung der Kultur- und Erholungslandschaft besonders die natur- und landschaftsverträgliche Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft zu berücksichtigen. Aufgrund ihrer Vielzahl und teils beachtlicher Größe sind Landschaftsschutzgebiete von wichtiger Bedeutung im nationalen Schutzgebietsystem, auch wenn sie vergleichsweise eine geringere Schutzintensität besitzen. Durch die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten können jedoch von menschlicher Nutzung geprägte Landschaftsräume erhalten werden, die für Naturschutz und Landschaftspflege von Bedeutung sind, aber beispielsweise nicht die strengeren Voraussetzungen eines Naturschutzgebietes erfüllen.

Weiterführende Informationen (Bundesamt für Naturschutz)
Datensatz: © Bundesamt für Naturschutz (2014)

„Naturparke sind einheitlich zu entwickelnde und zu pflegende Gebiete, die

  1. großräumig sind,
  2. überwiegend Landschaftsschutzgebiete oder Naturschutzgebiete sind,
  3. sich wegen ihrer landschaftlichen Voraussetzungen für die Erholung besonders eignen und in denen ein nachhaltiger Tourismus angestrebt wird,
  4. nach den Erfordernissen der Raumordnung für Erholung vorgesehen sind,
  5. der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung einer durch vielfältige Nutzung geprägten Landschaft und ihrer Arten- und Biotopvielfalt dienen und in denen zu diesem Zweck eine dauerhaft umweltgerechte Landnutzung angestrebt wird und
  6. besonders dazu geeignet sind, eine nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern. Naturparke sollen auch der Bildung für nachhaltige Entwicklung dienen.“

– § 27 Abs. 1 und 2 BNatSchG.

In der Modellregion befinden sich die Naturparke Elbhöhen Wendland und Lauenburgische Seen. Teilweise enthalten sind zudem der Naturpark Lüneburger Heide und der Naturpark Sternberger Seenland.

Naturpark Elbhöhen Wendland
Naturpark Lauenburgische Seen
Weiterführende Informationen (Bundesamt für Naturschutz)
Datensatz: © Bundesamt für Naturschutz (2015)

Vogelschutzgebiete sind nach der Vogelschutzrichtline 2009/147/EG besondere Schutzgebiete (BSG), welche dem Erhalt und der Wiederherstellung wildlebender, heimischer Vogelpopulationen und ihren Lebensräumen dienen. Zusammen mit den FFH-Gebieten bilden sie das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000.

Weitere Informationen (Bundesamt für Naturschutz)
© Bundesamt für Naturschutz (2015)

Fauna-Flora-Habitat-Gebiete sind besondere Erhaltungsgebiete (BEG), welche dem Schutz der in der Richtlinie 92/43/EWG genannten, seltenen oder bedrohten Tier- und Pflanzenarten und Lebensräumen (Habitaten) von gemeinschaftlichem Interesse dienen. Zusammen mit den Vogelschutzgebieten bilden sie das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000.

Weitere Informationen (Bundesamt für Naturschutz)
Datensatz: © Bundesamt für Naturschutz (2015)

Durch Satellitenfernerkundung europaweit erfasste und klassifizierte Landbedeckungs- und Landnutzungsdaten mit einer Mindestkartiereinheit von 5ha. Ausschnitt der Daten auf das Gebiet der Biosphärenreservate Schaalsee sowie Flusslandschaft Elbe innerhalb der Modellregion.

Weitere Informationen (Umweltbundesamt)
Datensatz: © GeoBasis-DE/ Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (2018)

Kernzone:
Die Kernzone umfasst Gebiete, die dem unbeeinflussten Naturzustand sehr nahe kommen. Sie dient der ungestörten Entwicklung natürlicher und naturnaher Lebensgemeinschaften und Naturprozesse, menschliche Nutzungen sind dabei auszuschließen. Flächenanteil im Biosphärenreservat Schaalsee: 18,91 km2 (ca. 6,1%). Flächenanteil im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV: 1.493 ha (ca. 3%).
Pflegezone:
Die Pflegezone unterstützt und umgibt die Kernzone. Sie dient der Erhaltung, Pflege und Entwicklung von ökologisch wertvollen Lebensräumen und Kulturlandschaften durch schonende Landnutzung. Flächenanteil im Biosphärenreservat Schaalsee: 89,59 km2 (ca. 28,9%). Flächenanteil im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV: 7.922 ha (ca. 17%).
Suchräume:
Kern-/ Pflegezone.
Entwicklungszone:
Als Wirtschafts- und Erholungsraum dient die Entwicklungszone der Stärkung des ländlichen Raumes und der Umsetzung einer regionalen, nachhaltigen Entwicklung. Flächenanteil im Biosphärenreservat Schaalsee: 201,5 km2 (ca. 65%). Flächenanteil im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV: 36.677 ha (ca. 80%)
Weitere Informationen Biosphärenreservat Schaalsee Weitere Informationen Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV Datensatz: © Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe/ Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (2015)
Kernzone:
Die Kernzone umfasst Gebiete, die dem unbeeinflussten Naturzustand sehr nahe kommen. Sie dient der ungestörten Entwicklung natürlicher und naturnaher Lebensgemeinschaften und Naturprozesse, menschliche Nutzungen sind dabei auszuschließen.
Pflegezone:
Die Pflegezone unterstützt und umgibt die Kernzone. Sie dient der Erhaltung, Pflege und Entwicklung von ökologisch wertvollen Lebensräumen und Kulturlandschaften durch schonende Landnutzung.
Suchräume:
Kern-/ Pflegezone.
Entwicklungszone:
Als Wirtschafts- und Erholungsraum dient die Entwicklungszone der Stärkung des ländlichen Raumes und der Umsetzung einer regionalen, nachhaltigen Entwicklung.

Weitere Informationen
Datensatz: © Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue/ Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (2009)