Naturschutz

Schutzgebiete

“Ein Schutzgebiet ist ein klar definierter geographischer Raum, welcher durch rechtliche oder andere effektive Mittel dazu anerkannt, gewidmet und verwaltet wird, einen langfristigen Schutz der Natur und den damit verbundenen Ökosystemleistungen und kulturellen Werten zu gewährleisten.“
– International Union for Conservation of Nature (2008). Eigenübersetzung.

Schutzgebiete gelten als eines der wichtigsten Instrumente des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Effektiv verwaltete Schutzgebiete werden zudem als maßgebliche Mittel für das Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele und der UN-Biodiversitätskonvention angesehen.

In Deutschland sind die Schutzgebietskategorien im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verankert.
Dabei können die Schutzgebiete hinsichtlich ihrer Größe, ihres Schutzzwecks und den sich daraus ergebenden Nutzungseinschränkungen unterschieden werden – so lassen sich durch verschiedene Schutzgebietskategorien unterschiedliche Naturschutzziele verwirklichen.

Laut dem Bundesamt für Naturschutz sind die wichtigsten Schutzgebietskategorien Naturschutzgebiete, Nationalparke, Biosphärenreservate, Landschaftsschutzgebiete und Naturparke sowie gemäß dem europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 Flora-Fauna-Habitat-Gebiete und Vogelschutzgebiete.

Abgesehen der Nationalparke sind in der Modellregion all diese Schutzgebietskategorien vorhanden. Sie sind auf der interaktiven Karte „Grüne Zukunft“  eingetragen und verfügen zudem über Beschreibungen der einzelnen Schutzgebietskategorien und weiterführenden Links.

Bundesamt für Naturschutz (o.D.). Gebietschutz/ Großschutzgebiete. Zuletzt aufgerufen am 14.08.2020.

International Union for Conservation of Nature (2008). About Protected Areas. Zuletzt aufgerufen am 14.08.2020.

Text der UN-Biodiversitätskonvention (Englisch) – United Nations (1992). Convention on Biological Diversity. Rio de Janeiro.

Webseite der UN-Biodiversitätskonvention  – Convention on Biological Diversity (o.D.). Zuletzt aufgerufen am 14.08.2020.