Energie vor Ort

Die heutige und zukünftige Energieversorgung in den Kommunen der Biosphärenreservate wird maßgeblich durch die Zusammenarbeit von Akteur*innen, Gruppen und Netzwerken auf Ebene der Landkreise geprägt. Dabei stehen Energie- und Nachhaltigkeitskonzepte sowie Projekte dezentraler Energieversorgung im Fokus der zukünftigen Energieversorgung. Aus diesem Grund werden durch Unterseiten die Energieversorgung vor Ort in den Landkreisen und im speziellen in den dazugehörigen Kommunen der Biosphärenreservate beschrieben:

Die ebenfalls in der Modellregion enthaltenden Landkreise Herzogtum-Lauenburg und Lüneburg werden an dieser Stelle lediglich kurz erwähnt. Diese Landkreise tragen ebenso wie Westmecklenburg und Lüchow-Dannenberg zu der Energieversorgung der Modellregion bei, jedoch werden auf den folgenden Seiten die Landkreise Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim im Detail bezüglich ihrer Energieversorung und der Projekte beschrieben, da eine gute Datenverfügbarkeit gegeben ist. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg wird ebenfalls detaillierter vorgestellt, da er als Best-Practice Beispiel im Bereich Energieversorgung und Naturschutz gilt. Lüchow-Dannenberg ist seit 2016 eine der Masterplan 100% Klimaschutz Kommunen.

Ergänzend wird hier im Folgenden ein Überblick über Projekte dezentraler Energieversorgung aller fünf Landkreise gegeben. Im Einzelnen werden diese auf den Unterseiten der hervorgehobenen Landkreise beschrieben, sofern sie von besonderer Relevanz sind. Darüber hinaus werden Anlaufstellen zur Förderung von Projekten auf kommunalerer Ebene beschrieben. Abschließend wird als Synthese ein Ausblick auf eine zukünftige Energieversorgung in den Kommunen der Biosphärenreservate gegeben. Hierbei sollen ergänzend Best-Practice-Beispiele für eine dezentrale Energieversorgung außerhalb der Biosphärenreservate angeführt werden, um zusätzliche Anregungen zu geben.

ProjektbezeichnungArt des ProjektesZeitraumOrtLandkreisBiosphärenreservat
(Bio)Energiedörfer im Biosphärenreservat Schaalsee
In der Kommune in Neuhof (Zarrentin) wird eine Biogasanlage betrieben, die Strom- und Wärmeproduktion in umliegenden Kommunen erfolgt durch Blockheizkraftwerke (BHKW).
Energieversorgungseit 2009Neuhof, ZarrentinLudwigslust-ParchimSchaalsee
eEnergieservices MV
Durch Aufbau des Energieportals werden Informationen zu Beständen, Potenzialen und Planungen Erneuerbarer Energien bereitgestellt. Fortsetzung durch das Projekt e_RegIE MV (2016-2018).
Monitoring2013-2014NordwestmecklenburgSchaalsee
Regionales Energiekonzept Westmecklenburg
Im Energiekonzept wird eine Bestandsaufnahme von Energieverbräuchen und Energieproduktion auf Gemeindeebene für die Bereiche Strom und Wärme getätigt, zudem werden Potenziale von Erneuerbaren Energien auf Gemeindeebene analysiert, um Empfehlungen für die Nutzung Erneuerbarer Energien bis 2050 zu geben.
Monitoring
Energiekonzept
2012-2013Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-ParchimSchaalsee
Flusslandschaft-Elbe
Bürgersolarpark Lübtheen
Mit dem Solarpark auf der Fläche der ehemaligen Mülldeponie werden durchschnittlich 437 Haushalte mit Strom versorgt. An dem Projekt sind 30 Privatpersonen als Kleininvestoren beteiligt. Die Kommune profitiert zudem durch Pacht- und Gewerbesteuereinnahmen. Da für die Grünflächen keine Pestizide genutzt werden, kann sich der Boden zudem erholen, es entsteht ein geschützter Lebensraum für diverse Vögel, Kleinsäuger, Amphibien und Insekten.
Energieversorgungseit 2013LübtheenLudwigslust-ParchimFlusslandschaft-Elbe
Windpark Gadebusch (PDF)
Aktuell befinden sich im Windpark Gadebusch acht Windkraftanlagen mit einer Höhe von 60 Metern, es bestehen keine Beiteiligungskonzept mit Bürger*innen. Da die Abstände zu den Wohnbebauungen zu gering sind, ist ein Ersatz durch neue, größere Anlagen ausgeschlossen. In einem weiteren Gebiet gibt es zwar Potenzial weitere Anlagen. Aufgrund von historischen Funden und Widerstand in der Kommune wurden die Pläne allerdings ausgesetzt.
Energieversorgungseit 2004GadebuschNordwestmecklenburgSchaalsee
Beratung Bürger- und Gemeindebeteiligung
Laut Bürger- und Gemeindebeiteiligungsgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern müssen bei Windenergieprojekten Bürger*innen und Kommunen im Umkreis von 5km Beiteiligungen von mindestens 20% am Vorhaben angeboten werden. Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur berät in dem Zusammenhang Gemeinden und Vorhabenträger kostenlos und neutral bei der Umsetzung des Gesetzes.
Beratungsangebotseit 2016
Kommunal- und Bürgerwindpark Alt Zachun-Bandenitz
Nach der Genehmigung zum Bau von acht Windenergieanlagen zwischen Bandenitz, Warsow und Alt Zachun soll der Kommunal- und Bürgerwindpark 2021 in Betrieb genommen werden. Vorab wurde 2015 der Bau von 11 Anlagen aufgrund eines Widerspruchs gegen den Genehmigungsbescheid gestoppt.
Energieversorgungab 2021Alt Zachun
Bandenitz
Holthusen
Sülztorf
Ludwigslust-ParchimNähe zum Biosphärenreservat Schaalsee
„Wendland im Wandel“
„Kernanliegen von Wendland im Wandel ist die Bündelung und Weiterentwicklung von Veranstaltungen und Mitmach-Angeboten zu den Themenbereichen eines nachhaltigen Lebensstils in der Region. Das Projekt ist aus dem Masterplan 100% Klimaschutz in Lüchow-Dannenberg hervorgegangen und wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative für Nachbarschaftsprojekte gefördert.“ >Grüne Zukunft>Akteur*innen und Netzwerke
Energieversorgung
Klimaschutz
2016WendlandLüchow-Dannenberg
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
„Die Initiative ist ein Anti-Atomkraft Bündnis, 1976 gegründet. Die Arbeit besteht aus den drei Säulen: Öffentlichkeitsarbeit, Juristerei und breiter Protest auf der Straße. Außerdem bereiten sie zu anderen umweltpolitischen Themen Aktionen, Demonstrationen, Kampagnen und Veranstaltungen vor oder unterstützen andere Aktivisten bei der Umsetzung.“ >Grüne Zukunft>Akteur*innen und Netzwerke
Energieversorgung
Klimaschutz
Natur- und Artenschutz
1976Lüchow-DannenbergLüchow-Dannenberg
ProjektbezeichnungBeschreibungArt des ProjektesZeitraumGemeindeLandkreis 
Zenape-Zero Emission Nature Protection AreaIn Zusammenarbeit von 11 Großschutzgebieten sowie weiteren Praxispartner*innen wird die CO2-Neutralität in Großschutzgebieten (Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und den umliegenden Regionen angestrebt. Hierbei werden Investitionen in Höhe von 360 Mio. Euro in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und Landnutzung getätigt. An dem Projekt ist im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern der Nationalpark Müritz beteiligt.Energieversorgung
Klimaschutz
Natur- und Artenschutz
2016-2024KargowMecklenburgische Seenplatte
Bunte BiomasseZiel des Projektes ist es, bundesweit auf 500 Hektar Land mehrjährige Wildpflanzenmischungen zur Biomassenutzung zu etablieren und so Maiskulturen ersetzen. Die Wildpflanzen bietenganzjährigen Lebensraum für Insekten und Vögel, binden Stickstoff und verbessern durch die ganzjährige Bewurzelung die Humusbilanz. Zeitgleich werden laut Wildtierstiftung 9-14 Tonnen Trockenmasse je Hektar erzeugt, die zur Bioenergieproduktion verwendet werden kann. Am Projekt beiteiligt sind bisher 39 Betriebe, davon 24 in Niedersachsen und 7 in Schleswig Holstein(allerdings bisher keine innerhalb der Biosphärenreservate)Energieversorgung
Natur- und Artenschutz
2019-2024u.a. in Niedersachsen und Schleswig-Hostein
Stadt ohne Watt- GrevesmühlenDer gleichnamige Verein versteht sich als Motor für die Gestaltung und Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in Grevesmühlen. So erarbeitete der Verein 2014 die Studie „vernetzte Energie Grevesmühlen“, in der die Möglichkeit einer vollständigen lokale Energieversorgung bestätigt wurde Energieversorgung 2014GrevesmühlenNordwestmecklenburg
Bioenergiedorf MechowDas Bioenergiedorf Mechow ist durch eine Energiegenossenschaft vertreten. Es liegt nördlich des Biosphärenreservats Schaalsee. Bereits 1986 versorgte die erste Biogasanlage der Region benachbarte Häuser günstig mit Wärme.Energie- /Wärmeversorgung1986 /2008MechowHerzogtum Lauenburg
Zukuntsgenossen in LüneburgZiel der der Initiative ist es den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region um Lüneburg zu beleben. Deshalb werden Bürger*innen bei der Umsetzung kommunaler, privater und  regionalerEnergieprojekte mit erneuerbaren Energien unterstützt. >GrüneZukunft>Akteur*innen und NetzwerkeEnergieversorgung 
Natur- und Artenschutz
2012LüneburgLüneburg
Energiegenossenschaft Region Büchen eGBewohner*innen der Region Büchen haben sich zu einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen und haben einen Anteil an privater, dezentraler Energieversorgung zum Ziel. Die Energieversorgung soll durch Photovoltaikanlagen, welche auf öffentlichen und privaten Gebäuden installiert werden, gewährleistet werden. Energieversorgung2012BüchenHerzogtum Lauenburg
Naturpark Elbhöhen-Wendland e.V.Der Naturpark Elbhöhen-Wendland e.V. besteht seit 1968. Unter anderem sind die „Förderung eines breiten Umweltbewusstseins durch Umweltbildung“ sowie „Informations- und Öffentlichkeitsarbeit“ wichtige Ziele. >GrüneZukunft>Akteur*innen und NetzwerkeNatur- und Artenschutz 1968WendlandLüchow-Dannenberg
AnlaufstelleBeschreibung
Projektträger Jülich (PtJ)Der PtJ fördert u.a. in den Bereichen Energie und Klima sowie Nachhaltige Entwicklung und Innovation, aktuell werden über 28.000 Projekte mit einem Volumen von 1,9 Mrd. Euro gefördert.
Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)Mit der nationalen Klimaschutzinitiative fördert und initiiert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in Deutschland. Mit der > Kommunalrichtlinie [https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie ]werden insbesondere Städte, Gemeinden und Landkreise beim Klimaschutz unterstützt. Bis 2019 wurden über 16.000 Projekte mit einem Volumen von 715 Millionen Euro unterstützt. 
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)Die KfW fördert auf Kommunaler Ebene in den Bereichen infrastruktureller Basisversorgung, Kommunaler Gebäude, Quartiersversorgung, Stadt ohne Barrieren sowie Energie und Umwelt. Dabei werden sowohl Zuschüsse als auch Förderkredite vergeben.
Umweltbundesamt (UBA)Das Umweltbundesamt fördert u.a. Projekte, die das umwelt- und naturverträgliche Handeln fördern, Maßnahmen der Umweltberatung und Fortbildung sowie Maßnahmen zur (umweltpolitischen) Vernetzung und Kooperation. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Initiativen und Organisationen, die im Umwelt- oder im Naturschutz tätig sind. 
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)Das BMWi nimmt neben der Innovationsförderung auch Aufgaben im Bereich der Energieberatung und -förderung wahr. Diese reicht von privaten Haushalten über Unternehmen bis hin zu  öffentlichen Gebäuden.

Good Practice Beispiele einer dezentralen Engergieversorgung

Was sind Best Practice Beispiele für eine kommunale dezentrale Energieversorgung über die Biosphärenreservate hinaus? Es gibt in Deutschland einige Kommunen mit einer dezentralen Energieversorgung, welche ihren Energiebedarf teilweise oder auch komplett selbstständig decken. Dies kann auf verschiedenen Wegen gewährleistet und von unterschiedlichen Seiten initiiert werden. Dabei entwickeln sich die Energieversorgungs-Projekte in unterschiedliche rechtliche Klassifizierungen. Die Gemeinschaften für erneuerbare Energien (GEE) können eingetragene Vereine (eV) oder auch Energiegenossenschaften sein oder auch eigene Unternehmen (zum Beispiel eine GmbH) gründen. Die Gründung einer solche Institution ist notwendig, um rechtlich handlungsfähig und haftbar zu sein und die Investitionen zu bündeln. So wird sichergestellt, dass die Interessen der Bürger*innen gebündelt vertreten werden und keine Einzelperson allein handelt. Unterstützt werden die Kommunen oft von externen Investoren, beispielsweise durch lokale Unternehmen, die direkt zur Energiegewinnung beitragen und Kosten für das Projekt übernehmen. Aber auch (lokale) Banken können als Sponsor und Kreditgeber*innen fungieren. Zusätzlich gibt es wechselnde Förderprogramme oder projektgebundene Kredite von beispielsweise der KfW, mehr dazu unter Übersicht zu Anlaufstellen für kommunale Projekte. In der Regel ist aber eine Investition der Bürger*innen und anderen Institutionen, die langfristig von der Nutzung der dezentralen Energieversorgung profitieren, unabdingbar. Bevor ein solches Projekt umgesetzt werden kann, wird allerdings zunächst die Wirtschaftlichkeit und Amortisationszeit berechnet. 

 Im Folgenden werden zwei Kommunen in Deutschland vorgestellt, welche einige Möglichkeiten der dezentralen Energieversorgung aufzeigen sollen. Es gilt zu beachten, dass jede Kommune sehr unterschiedliche Bedingungen und Voraussetzungen aufweist und eine Lösung selten exakt auf eine andere Kommune übertragen werden kann. Die vorgestellten Best-Practice Kommunen dienen als Vorbilder und Anregung, ähnliche Energieversorgungs-Projekte umzusetzen. 

Die Kommune Ostercappeln in Niedersachsen ist ein Beispiel für eine GEE, welche sich ein lokales Wärmenetz aufgebaut hat, um überschüssige Abwärme zu nutzen. Eine lokale Fabrik produziert durch hitzeintensive Produktionsprozesse Abwärme, welche lange Zeit ungenutzt in die Umwelt gelangt ist. Nach aufwändigen Planungsprozessen wurde in der Gemeinde die Energiegenossenschaft Venner Energie eG  gegründet, welche die Verantwortung für den Ausbau des lokalen Nahwärmenetzes trägt.

Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche GEE ist Freiamt  in Baden-Württemberg. In Freiamt werden zahlreiche erneuerbare Energien genutzt, um Strom und Wärme für die Region zu erzeugen. Begonnen hat die dezentrale Energiegewinnung bereits in den 1990er Jahren. Der Versuch eines Investors lokal erneuerbare Energiequellen zu nutzen, hat die Bewohner*innen der Region dazu veranlasst selbst tätig zu werden. Das hat dazu geführt, dass mittlerweile Strom und Wärme aus Wasser- und Windkraft, sowie Solar- und Bioenergie genutzt wird. Es wurde mehr als doppelt so viel Energie generiert wie benötigt. Damit werden jährlich circa 20.000 Tonnen CO2 eingespart (Gemeinde Freiamt, 2020). Teilweise wird diese Energie direkt privat erzeugt und verbraucht, es existieren aber auch kommunale Anlagen.

Ausblick

Die Beschreibungen der Energie vor Ort in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim zeigt auf, dass erneuerbare Energien in den Kommunen der Biosphärenreservate bezogen auf die Stromversorgung bereits eine große Rolle zukommt, während die Wärmeversorgung noch größtenteils auf fossilen Energien beruht. Die Kommunen zeigen außerdem durch Beteiligung an Konzepten wie dem Masterplan 100% Klimaschutz (Lüchow-Dannenberg) und dem Regionalen Energiekonzept (Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim), dass große Ambitionen zum Klimaschutz verfolgt werden. Für alle drei Landkreise besteht das Ziel, bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasemissionen massiv zu senken (85-95%) und auf dem Weg dahin den Energiebedarf überwiegend durch erneuerbare Energien zu decken.

Projekte dezentraler Energieversorgung wie die Bioenergieregion Elbetal, die (Bio)energiedörfer im Biosphärenreservat Schaalsee sowie der Bürgersolarpark Lübtheen zeigen wegweisend auf, wie eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung funktionieren kann. Darüber hinaus geben auch die Good-Practice-Beispiele zu Energiegenossenschaften und Gemeinschaften für Erneuerbare Energien einen Einblick darin, welche generellenPotenziale durch Energieerzeugungsprojekte unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung entfaltet werden können. Beispiele wie der Windpark in Gadebusch unterstreichen dabei einmalmehr die Notwendigkeit, die Bevölkerung im frühen Studium der Planung dezentraler Energieversorgungsprojekte einzubeziehen, um die gemeinsame Konsensfindungzu ermöglichen.

Mit Blick auf die Bedeutung einzelner Energieträger für die zukünftige Energieversorgung in den Biosphärenreservaten kann kein abschließendes Fazit gezogen werden. Zwar wird durch die Potenziale für erneuerbare Energien in den Kommunen in Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim ersichtlich, dass Wind- und Solarenergie eine große Rolle in der Stromversorgung der Biosphärenreservate einnehmen, während dies im Bereich der Wärmeversorgung für Biomasse und Solarthermie der Fall ist. Nichtsdestotrotz ist die Datenbasis für alle Kommunen der Biosphärenreservate aktuell nicht gegeben (40 von 67 Kommunen wurden betrachtet).

Zuletzt können auch Kooperationen und der Austausch mit Initiativen außerhalb der Biosphärenreservate den Ausbau erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung des Naturschutzes zukünftig fördern. Das Projekt Zenape von elf Großschutzgebieten in Deutschland sowie das Projekt Bunte Biomasse (siehe Tabelle zu Projekten außerhalb der Biosphärenreservate) geben hierfür Beispiele.  

Westmecklenburg

Da die Energieversorgung in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim vorrangig gemeinsam innerhalb der Planungsregion Westmecklenburg gestaltet wird, wird die Thematik Energie vor Ort ebenfalls auf beide Landkreise gemeinsam bezogen.
Zunächst werden dazu die Region Westmecklenburg sowie die Landkreise in Bezug auf sozioökonomische und geographische Zusammenhänge beschrieben. Im Anschluss werden zentrale Akteur*innen, Gruppen und Netzwerke benannt, welche die Energieversorgung in Westmecklenburg und speziell in den Kommunen der Biosphärenreservate prägen. Aufbauend wird die Energieversorgung in Westmecklenburg der Energieversorgung in den Kommunen der Biosphärenreservate nach Landkreisen gegenübergestellt. Um einen Ausblick auf die dezentrale Energieversorgung in den Kommunen der Biosphärenreservate über die Landkreise hinweg geben zu können, werden zudem die Energie- und Nachhaltigkeitskonzepte in Westmecklenburg beschrieben und einzelne Projekte dezentraler Energieversorgung vorgestellt.

Landkarte von Hamburg bis Krakwo am See und Neubukow bis Hitzacker
Umrisse der Kommunen in Nordwestmecklenburg und Ludwigslust Parchim (in grau) sowie die Grenzen der Biosphärenreservate Schaalsee und Flusslandschaft Elbe (in grün), Überschneidungen zeigen die Kommunen innerhalb des Biosphärenreservates. Quelle: wiki-schaalsee-elbe.leuphana.de/karte-admin

Das Thema Energie vor Ort wird in Westmecklenburg zunächst maßgeblich durch die Zusammenarbeit der Verwaltungen der Landkreise Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim sowie dem Regionalen Planungsverband Westmecklenburg geprägt.
Vonseiten der Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg sind die Themen Klimaschutz, Klimaanpassung und erneuerbare Energien als Teil der Regionalentwicklung zu verstehen. Dabei besteht laut eigener Aussage das Ziel im Vordergrund, gleichwertige Lebensbedingungen in allen Regionen zu schaffen, zu gestalten und zu wahren. Mit Blick auf die Energieversorgung wurde dafür eine Stabsstelle mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien initiiert.
Bei der Verwaltung des Landkreises Ludwigslust-Parchim hingegen übernimmt der Fachdienst Regionalmanagement und Europa die Regionalplanung. Übergeordnetes Ziel ist die positive Entwicklung des ländlichen Raumes. Hierfür werden auch Kooperationen wie solche mit der Metropolregion Hamburg genutzt.
Durch Mitgliedschaft im Planungsverbands Westmecklenburg arbeiten die Kreisverwaltungen aus Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim neben Themen wie Tourismus und Mobilität auch gemeinsam an Aufgaben des Klimaschutzes. Hierzu werden beispielsweise Projekte zum Klimaschutzmanagement initiiert und Konzepte zur Energieversorgung entworfen. Besondere Relevanz hat in diesem Zusammenhang das Regionale Energiekonzept, welches bis zum Jahr 2013 erarbeitet wurde.
Neben den genannten Akteur*innen aus der Politik tritt von Seiten der Wirtschaft insbesondere der Landesverband Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e.V. als Interessensvertretung auf. Ziel ist, die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile der erneuerbaren Energien sowie die Notwendigkeit der Energieeinsparung und Energieeffizienz wie auch des Klimaschutzes in Mecklenburg-Vorpommern zu verbreiten und gegenüber der Politik und Öffentlichkeit zu vertreten.
Aus dem Bereich der Zivilgesellschaft ist zudem die Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg Vorpommern als Akteur*in im Feld der erneuerbaren Energien zu benennen. Sie ist eine gemeinnützige Stiftung, die Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien, Natur- und Umweltschutz, regionale Wirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert. Dabei stehen Land-Stadt-Partnerschaften im Vordergrund. Diese ermöglichen, dass ländliche Regionen über den Eigenbedarf hinaus Energie und Lebensmittel auf nachhaltige Weise produzieren und so Ballungsräume beliefern.
Neben den hier vorgestellten Akteur*innen sind weitere in dem Netzwerkdiagramm Grüne Zukunft (Akteur*innen, Gruppen und Netzwerke) verzeichnet.

 

Bisherige Energieversorgung — Westmecklenburg
Im Rahmen des Regionalen Energiekonzeptes des Planungsverbands Westmecklenburg wurde 2013 eine umfangreiche Energie und Klimabilanz für die Planungsregion Westmecklenburg erstellt. Diese wird im Folgenden beschrieben, um anschließend die Energieversorgung der Kommunen des Biosphärenreservates Schaalsee im Landkreis Nordwestmecklenburg in Bezug zu setzen.
Wie in Grafik 2 sichtbar ist, basiert die Stromerzeugung in Westmecklenburg mit 87% bereits im Jahr 2010 größtenteils auf erneuerbaren Energien. Dazu zählen Windenergie, Biomasse und Photovoltaik (aktuellere Daten sind für die Region Westmecklenburg zum aktuellen Zeitpunkt nicht verfügbar). Insgesamt werden 2529 GWh Strom produziert. Zum Vergleich – pro Haushalt wurden im Jahr 2019 durchschnittlich 1770 kWh verbraucht, die produzierte Menge in Westmecklenburg entspricht daher einer Versorgung von 1,4 Millionen Haushalten. Der Großteil der produzierten Energie fällt dabei mit 43% auf Windenergie, gefolgt von Biomasse mit 33% und Photovoltaik mit 12%. Fossile Brennstoffe spielen mit 13% eine untergeordnete Rolle.

Biosphärenreservat Schaalsee
Die Energieversorgung der 22 Kommunen innerhalb des Biosphärenreservates Schaalsee aus den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim werden nachfolgend mit der Energieversorgung in Westmecklenburg verglichen. Die Beschreibung basiert auf Gemeindestammdatenblättern, welche gemeindespezifisch Auskunft über Energieverbräuche, Stand der Nutzung sowie Potenziale erneuerbarer Energien geben. Zuletzt aktualisiert wurden die Daten 2019, basierend auf dem Datenstand aus dem Jahr 2016. Die Zusammenfassung der genutzten Gemeindedaten sind als Tabelle [Energie vor Ort > Westmecklenburg > Anhänge >Energieversorgung Schaalsee] separat zu finden.
Durch Auswertung der Gemeindestammdatenblätter der Kommunen des Biosphärenreservates Schaalsee wird ersichtlich, dass mit 74% ein Großteil des Stromverbrauchs eigenständig durch erneuerbare Energien gedeckt wird. Windenergie hat in den Kommunen mit einem Anteil von 36% der erneuerbaren Energieproduktion die größte Bedeutung. Hierbei kommen insbesondere Windkraftanlagen in Gadebusch, Schildetal und Rehna zum Tragen (vgl interaktive Karte [Grüne Zukunft Hauptseite] zu finden. Nachfolgend werden Biomasse bzw. Biogas (30%) und Photovoltaikanlagen (8%) zur Stromproduktion genutzt. Rechnerisch ergibt sich, dass zur Deckung des gesamten Stromverbrauchs 37% der Stromproduktion außerhalb der betrachteten Kommunen stattfindet. Hierbei gibt der Strommix in Westmecklenburg einen Anhaltspunkt auf die Stromerzeugung (vgl. Grafik 1).

Mit einem Anteil von 16% kann im Vergleich zur Stromversorgung nur ein geringer Anteil des Wärmebedarfs in den 22 Kommunen des Biosphärenreservats Schaalsee eigenständig mit erneuerbarer Energien gedeckt werden. Als erneuerbarer Energieträger wird insbesondere Biomasse eingesetzt (13%). Des Weiteren kommen Brennholz (2%) und Umweltwärme (1%) zum Einsatz. Der Großteil an Wärmeenergie wird mit 84% allerdings überregional bezogen, hierzu gibt der Wärmemix aus Westmecklenburg eine Referenz. Wie beschrieben kommen in Westmecklenburg gesamtheitlich betrachtet größtenteils fossile Energieträger zum Einsatz.

Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
Nach gleichem Vorgehen wird die Energieversorgung für die 20 Kommunen des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe im Landkreis Ludwigslust-Parchim beschrieben. Die genutzten Daten sind ebenfalls als separate Tabelle [Energie vor Ort > Westmecklenburg > Anhänge >Energieversorgung Flusslandschaft Elbe] nachvollziehbar. Mit 45% kann ein geringerer Anteil des Stromverbrauchs von 147GWh dezentral durch erneuerbare Energien gedeckt werden als in den Kommunen des Biosphärenreservats Schaalsee (63%). Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass in den Kommunen des Biosphärenreservates im Landkreis Ludwigslust-Parchim kein Strom aus Windkraft und weniger Strom aus Biomasse erzeugt wird (siehe interaktive Karte [Seite mit interaktiver Karte]).

Auch kann mit 7% der Stromerzeugung ein geringer Anteil des Wärmeenergiebedarfs von 411 GWh in den 20 Kommunen des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe dezentral erzeugt werden. Der Großteil der Energie wird hingegen ähnlich wie bei den Kommunen im Biosphärenreservat Schaalsee außerhalb der Region erzeugt. Hierbei gibt der Wärmemix der Region Westmecklenburg einen Anhaltspunkt für eine ebenfalls durch fossile Energien geprägte Wärmeversorgung. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass insbesondere die Wärmeversorgung in den untersuchten Kommunen der Biosphärenreservate noch auf fossilen Energieträgern beruht und nicht durch eine erneuerbare Energieerzeugung auf lokaler Ebene abgedeckt wird. In der Stromversorgung dagegen tragen erneuerbare Energien in der Kommunen im Biosphärenreservat Schaalsee eine große Rolle (75% des Stromverbrauchs), während der Anteil in den Kommunen im Biosphärenreservat Flusslandschaft-Elbe mit 45% im bundesdeutschen Durchschnitt liegt.

Projekte dezentraler Energieversorgung

Lüchow-Dannenberg

In der Modellregion um die Biosphärenreservate Schaalsee und Elbtalaue liegt auch der Landkreis Lüchow-Dannenberg (DAN). Lüchow-Dannenberg ist betreffend der Energieversorgung und der energiepolitischen Einstellung der Bewohner*innen eine besonders interessante Region. Im Folgenden wird der Landkreis bezüglich seiner Lage in der Modellregion und die bisherige, sowie zukünftige Energieversorgung beschrieben.

Im Landkreis DAN sind eine Vielzahl von Akteur*innen und Gruppen präsent, welche sich mit dem Naturschutz und der Energieversorgung der Region befassen. Neben den hier vorgestellten Akteur*innen sind weitere in dem Netzwerkdiagramm Grüne Zukunft (>Grüne Zukunft>Akteur*innen, Gruppen und Netzwerke) verzeichnet. In der Verwaltung des Landkreises ist der Fachdienst Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz angesiedelt. Dieser befasst sich mit Schutzgebieten, Verordnungen zum Naturschutz und Förderprojekten im Bereich Naturschutz. In dem teilweise im Biosphärenreservat enthaltenen Ort Hitzacker befindet sich die Biospährenreservatsverwaltung der Niedersächsischen Elbtalaue.
In Lüchow, einer Kommune, die an das Biosphärenreservat angrenzt, wurde im Jahr 2008 die Akademie für Erneuerbare Energien gegründet. Initiiert wurde die Akademie von verschiedenen Akteur*innen aus dem Wendland mit dem Zweck “die Expertise der Region und das dichte Netz an Erneuerbare-Energien-Anlagen über die Grenzen des Landkreises hinweg nutzbar zu machen” (Die Fl(ex)perten, 2020). Die Akademie veranstaltet regelmäßig Kongresse und informiert über Weiterbildungsmöglichkeiten wie Masterstudiengänge im Bereich der erneuerbaren Energien (Akademie-EE, 2020). 
Das Wendland und die dazugehörige Bioenergieregion Wendland-Elbetal befindet sich ebenfalls im Landkreis DAN. Diese setzen sich mit Naturschutz in der Region in Kombination mit der Nutzung von Bioenergie auseinander. Zum Beispiel gibt es das Modell-Bioenergiedorf Breese in der Marsch, welches durch die Bioenergieregion unterstützt wird (Wendland.Elbe, 2020).

Bisherige Energieversorgung — Lüchow Dannenberg

Die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen hat seit Ende der 1990er Jahre eine hohe Priorität im Landkreis DAN. Der Landkreis hat beschlossen die Sektoren Mobilität, Strombezug und Wärme komplett mit erneuerbaren Energien zu decken. Ein weiterer Schritt war der Beitritt zu der Bioenergieregion Elbetal im Jahr 2009. In Vorbereitung auf den Masterplan 100 hat der Landkreis seit 2015 einen Klimaschutzmanager angestellt (>Akteure, Gruppen und Netzwerke). Seit 2011 kann sich die im Wendland angesiedelte Region bereits selbst mit Strom aus 100% erneuerbaren Quellen versorgen. Möglich ist das durch eine Vielzahl an verschiedenen, dezentralen Versorgungskonzepten mit Photovoltaikanlagen, Windkraft und Biogasanlagen. Bereits 2011 wurden so circa 300.000 Megawattstunden Strom erzeugt (Paul, 2011). Diese sind einerseits kommunal angelegt, teilweise aber auch privat betrieben. Dabei ist die Bioenergie-Region Wendland Elbetal ein zentraler Bestandteil der lokalen Energieversorgung. Das Bioenergiedorf Breese in der Marsch versorgt 90 Haushalte mit hundertprozentig erneuerbarer Wärme aus Biomasse, mehrheitlich Hackschnitzeln. Das Bioenergiedorf ist ein Modelldorf für die Region und hat zum Ziel, als Vorbild für andere Kommunen in der Region zu dienen und langfristig ohne fossile Energieträger auszukommen (Bioenergiedorf fnr, 2020). 
Dennoch ist der Landkreis DAN in Verbindung mit Energieversorgung auch für den Ort Gorleben bekannt. Ein Salzstock bei Gorleben sollte wie im Jahr 1977 verlautet als nationales Atommüll-Endlager dienen. Nach jahrzehntelangen Diskussionen, Protesten und Prüfungen gab die Bundesgesellschaft für Endlagerung in einem Zwischenbericht im September 2020 bekannt, dass der Salzstock in Gorleben als Standort für ein deutsches Endlager nicht geeignet ist (NDR 1 Niedersachsen, 2020). Gorleben ist teilweise im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue enthalten und somit ebenfalls relevant für die dezentrale Energieversorgung der Region.

Energie- und NachhaltigkeitskonzepteDas Bundesumweltministerium fördert seit dem Jahr 2016 41 Kommunen, die einen Masterplan mit dem Ziel von 100 Prozent Klimaschutz verfolgen. Das Ziel der Kommunen ist eine 95% Reduktion der Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Ausgangsjahr 1990, sowie eine Halbierung des Endenergieverbrauchs, ebenfalls im Vergleich zu 1990. Darüber hinaus verfolgen die Kommunen noch weitere Ziele im Sinne von nachhaltiger Energieversorgung und Klimaschutz, welche sie mit Hilfe der Förderung des BMU erreichen wollen. Der Landkreis DAN hat für das Förderprojekt den Fokus auf Mobilität, die energetische Sanierung von Privathäusern und Höfen, sowie auf das Zusammenspiel von Landnutzung und Klimaschutz gelegt (Nationale Klimaschutzinitiative, 2020). Dabei wird der Landkreis mit mehr als 500.000 Euro über eine Projektlaufzeit von vier Jahren unterstützt. Durch den Klimaschutzmanager des Landkreises wurde ein Masterplan zur Erreichung der Ziele erstellt, welcher konkrete Pläne und Handlungsempfehlungen beinhaltet.
Darüber hinaus hat das Bundesland Niedersachsen Bestrebungen für eine hundertprozentig erneuerbare Energieversorgung veröffentlicht und die Potentiale der Region für einzelne Energieträger bewertet (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, 2016). Das Gutachten zu Szenarien zur Energieversorgung in Niedersachsen im Jahr 2050 beinhaltet ebenfalls Handlungsempfehlungen und Pläne zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Die folgende Grafik zeigt die angestrebte Verteilung der erneuerbaren Energieträger in Niedersachsen im Jahr 2050. Besonders Windkraft und Solarenergie nehmen den Großteil der Versorgung ein, hier sind die starken Schwankungen in der Verfügbarkeit zu beachten. Bioenergie trägt mit knapp zwanzig Prozent zu der Gesamtversorgung bei. In der betrachteten Region Wendland und dem Landkreis Lüchow-Dannenberg spielt Bioenergie bereits eine wichtige Rolle. Gerade durch die Nähe zum Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue sind nicht alle Formen der regenerativen Energiegewinnung möglich, zum Beispiel ist Windkraft nur eingeschränkt installierbar.

Szenario: 100% erneuerbare Energieversorgung in Niedersachsen
Szenario: 100% erneuerbare Energieversorgung in Niedersachsen, eigene Darstellung basierend auf Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, 2016.

Akademie-EE. (2020): Akademie für erneuerbare Energien & Weiterbildung. Zuletzt aufgerufen am: 20.08.2020.

Bioenergiedorf fnr. (2020): Breese in der Marsch. Zuletzt aufgerufen am: 20.08.2020.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2020). Deutsche Klimaschutzpolitik

Mühlenstein (2009). Alles Bio. Auf Biogas basiert die Energieversorgung in Neuhof, für die ein emissionsarmes 700-kw-BHKW und ein 2,2km langes Nahwärmenetz errichtet wurden. Energie & Management.

Die Fl(ex)perten. (2020): Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg GmbH. Zuletzt aufgerufen am: 20.08.2020.

Gehrlein, Mengel, Milz, Hoheisel, Barthelmes, Düsterhaus, Mathias, Liesen, Baranek, Schubert (2017). Nationale Naturlandschaften (NNL) und Erneuerbare Energien. Gesamtbericht zum gleichnamigen F+E-Vorhaben. Band 1. BfN-Skripten 482. Bonn-Bad Godesberg.

Grüttner (2019). Aktualisierung der Energie- und Klimabilanz für Westmecklenburg. Regionaler Planungsverband Westmecklenburg. Schwerin

Landesamt für Statisktik Niedersachsen. (2019): Ausgewählte Daten auf Verwaltungsebene. Zuletzt aufgerufen am: 20.08.2020.

Landkreis Lüchow-Dannenberg. (2020): Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz. Zuletzt aufgerufen am: 20.08.2020.

Nationale Klimaschutzinitiative (2020): Landkreis Lüchow-Dannenberg – Masterplan 100% Klimaschutz. Zuletzt aufgerufen am: 27.08.2020.

NDR 1 Niedersachsen. (2020): Gorleben und der Atommüll – Eine Chronik. Zuletzt aufgerufen am: 27.08.2020.

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. (2016): Szenarien zur Energieversorgung in Niedersachsen im Jahr 2050 – Gutachten.

Paul, R. (2011): Landkreis schafft Energiewende: 100% Ökostrom. Zuletzt aufgerufen am: 27.08.2020.

Regionaler Planungsverband Westmecklenburg (2011). Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg. Schwerin

Regionaler Planungsverband Westmecklenburg (2013). Regionales Energiekonzept Westmecklenburg. Schwerin.

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